7. Oktober 2019

Dialogprozeß-Begleiterin

Seit September 2019 bin ich zertifizierte Dialogprozeß-Begleiterin

Was bedeutet das? In erster Linie geht es darum, eine dialogische Haltung einzunehmen.

Die dialogische Haltung ist ein ständiges Bemühen um Achtsamkeit und Präsenz, eine Sensibilisierung für die eigenen Wahrnehmungsmodelle, Urteile und Bewertungen. Im Dialog stehen gegenseitiger Respekt, Zuhören und sich authentisch mitteilen zu können im Mittelpunkt.

Die Weiterbildung hat mir Impulse zur Anwendung von dialogischen Prinzipien und Arbeitsformen in der sozialen, pädagogischen und therapeutischen Arbeit geboten.

Warum Dialogprozessbegleitung?

Durch die Vermeidung von Bewertungen in Dialogprozessen entsteht eine Atmosphäre der Gleichwürdigkeit. Dadurch erlangen die Teilnehmenden Sicherheit und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und können ihr Entwicklungspotential entfalten.

Der geschützte Vertrauensraum der Gruppe ermöglicht einen intensiven Austausch und echte Begegnungen. Achtsames Zuhören und erkundendes Fragen erzeugen ein Gefühl von Annahme und Verbundenheit. Unter diesen Bedingungen ist ein miteinander Lernen und persönliches Wachstum möglich. Im Dialog werden Denkprozesse verlangsamt, so dass Gedanken, Annahmen und Bewertungen beobachtet und reflektiert werden können. Die gewonnenen Erkenntnisse tragen dazu dabei, sich selbst besser zu verstehen und erleichtern somit jede Art von Beziehung.