2. November 2017

Termine

Termine

Alle Termine für die  Stadt-Litera-Tour  findet ihr hier.


Neuer Kurs Biografiarbeit in Dortmund ab Febr.

Alles dazu findet ihr hier:

Biographische Schreibwerkstatt_Bildungswerk


Die Fünf-Sinne Tour im Kaiserviertel ist online:


ERZÄHL-CAFÉ im Projektraum KA!SERN, Kaiserstr. 75
immer dienstags  19 – 21 Uhr
In 2019 gibt es bei KA!SERN das Angebot eines Erzählcafés.
Erzählcafés sind Erzählrunden, bei denen die Lebensgeschichten und Erfahrungen der Teilnehmenden im Zentrum stehen. Durch aktives Zuhören und Erzählen bietet sich die Möglichkeit, sich zu begegnen, besser kennenzulernen und zu verstehen.
Jeden Abend wird es ein Thema geben. Moderiert wird der Abend von der Lese- und Literaturpädadogin Heike Wulf.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

nächste Termine:

Zusatztermin zur Nachhaltigkeitswoche – Schwerpunkt Kleidung – im Ka!sern:

Di 4. Februar 2019

Heute reden wir über besondere Kleidungsstücke. Welche Erinnerung verbindet dich mit diesem Kleidungsstück? Was hast du damit erlebt? Erzähl es uns.

Wir freuen uns über Teilnehmer*innen aus allen Generationen.

Weitere Termine beim Ka!sern findet ihr hier:


Meine Termine in der VHS Castrop Rauxel

Alle Anmeldungen unter: vhs@castrop-rauxel.de

Achtsamkeit und Kommunikation – Der Dialog-Prozess

Ein Einstieg in den Dialog-Prozess – die Achtsamkeit in der Kommunikation

Bei der Arbeit im beruflichen Umfeld oder auch im privaten Kontext ist es in Diskussionen oder Debatten häufig so, dass Menschen eher gegeneinander als miteinander reden. Sie neigen dazu, ihre Meinung als absolute Wahrheit anzunehmen und zu verteidigen. Sie versuchen den oder die anderen zu überreden und ihre Meinung überstülpen zu wollen.

Beim achtsamen Dialog geht es weder um das Überzeugen, noch darum, Recht zu haben oder bei einer Diskussion zu gewinnen. Es geht nicht um rhetorische Brillanz oder darum Eindruck zu schinden. Es geht um Achtsamkeit beim Miteinander reden, um gemeinsames Denken, um Respekt und es geht darum von Herzen zu sprechen.

Der Dialog-Prozess ist eine Haltung. Es ist ein modernes, an David Bohm und Martin Buber angelehntes Kommunikationsverfahren. Dadurch wird echte Begegnung möglich und wir können lernen, durch Verlangsamung und Achtsamkeit die in unserem Unterbewusstsein gespeicherten stereotypen Reaktionen zu unterbrechen.

Das Verfahren basiert auf Zuhören und gehört werden, Entschleunigung und Wertschätzung , Vertrauen und Offenheit.

Neben einführenden und vertiefenden Übungen besteht die Möglichkeit Dialoge zu üben und gezielte Problemstellungen mit einem Dialog zu bearbeiten.

Der Dialog ist ein zutiefst demokratischer Prozess, der Tiefe und Partizipation anregt und beruflich und privat helfen kann, Konflikte zu lösen und sich gegenseitig besser zu begreifen.

Dieses Seminar läuft über den Zeitraum von sechs Monaten. Man trifft sich immer am letzten Dienstag im Monat.

Heike Wulf hat 2018 den Dialog-Prozess im regelmäßigen Austausch kennengelernt und war gleich so begeistert, dass sie sich 2019 zur Dialog-Prozess-Begleiterin ausbilden ließ. Neben ihrer freiberuflichen Tätigkeit als Autorin und Lese- und Literaturpädagogin hat sich als Dozentin auf den Schwerpunkt Burnout-Profilaxe spezialisiert.

Kurs Nr. B560012    Leitung: Heike Wulf

Di., 28.01.2020         Di., 25.02.2020        Di., 24.03.2020         Di., 28.04.2020        Di., 26.05.2020          Di., 23.06.2020         jew. 18:00 – 20:15 Uhr        Bürgerhaus, Leonhardstr. 4, Raum Delft

Zeitraum:   6 Monate, 18 UStd.

Entgeld: 85,– €


Vortrags-Workshop: Nie wieder unsicher sprechen !

Ein Wochenendseminar für Berufstätige, aber auch Ehrenamtliche oder jede/n, die/der auch privat das freie Sprechen lernen will und das Selbstbewusstsein stärken will.

Nie wieder unsicher sprechen, nie mehr unsicher Vorträge halten – das ist das Ziel. Atem- und Stimmtechniken werden ebenso vermittelt, wie Ausdruckmöglichkeiten durch Körpersprache und Mimik. Anhand von Beispieltexten wird gezeigt, wie ein Dialog einen komplett anderen Sinn ergibt, wenn er unterschiedlich vorgetragen wird.

In der Gruppenarbeit wird die Bühnenpräsenz geübt und dadurch gleichzeitig die Angst und Scheu vor den Zuhörern vermindert. Techniken gegen das Lampenfieber und zur Beruhigung runden das Programm ab. Unter anderen werden in dieser Gruppe diese Fragen aufgegriffen:

Wie stelle oder setze ich mich hin? Welche Rede-Geschwindigkeit halte ich ein? Welche Pausen mache ich? Wie arbeite ich mit/ohne Mikrofon? Wie arbeite ich mit der Lautstärke meiner Stimme? Und nicht zuletzt: Was ziehe ich an?

Endlich angstfrei zu sprechen kann gelernt werden!

K.Nr. B560010         Leitung: Heike Wulf

Termin: Sa., 15.02.2020       10:00 – 16:30 Uhr   Wo: BBZ Dingen, Westheide 63, Mehrzweckraum, Eingang direkt von der Westheide           1mal Sa., 8 UStd.

Entgeld: 40,– €


28. Mai 2020, 19.00 Uhr – Steinwache, Steinstraße 50, 44147 Dortmund

Verfolgt, verboten, verbrannt

Lesung mit musikalischer Untermalung zur Erinnerung an die Bücherverbrennung 1933

Um an die verfolgten Autorinnen und Autoren zu erinnern, stellen Dortmunder Schriftstellerinnen je eine*n Verfolgte*n vor:

Die Dortmunder Autorin Marianne Brentzel studierte in Berlin Politische Wissenschaften, nahm aktiv an der Studentenbewegung teil, organisierte sich in einer der maoistischen Gruppen, schrieb darüber den Roman: Rote Fahnen Rote Lippen. Seit mehr als 20 Jahren erforscht sie das Leben der Nesthäkchenautorin Else Ury, die in Auschwitz ermordet wurde. Sie schrieb weitere Biografien spannender Frauen, u. a. über Hilde Benjamin und Bertha Pappenheim. Weitere Veröffentlichungen: Im Salon der Dichterinnen. Die Nelly-Sachs-Preisträgerinnen; TOR UND TOD. DER 4. JULI 1954; 1968 – Bilanz eines Aufbruchs. 2014 erhielt sie den Literaturpreis Ruhr.

Marianne Brentzel stellt Nelly Sachs vor

Nelly Sachs (1891 – 1970)

Nelly Sachs, Tochter einer wohlhabenden jüdischen Familie in Berlin, begann früh zu schreiben. Mit ihrer Mutter konnte sie mit einem der letzten Passagierflugzeuge Deutschland verlassen. In Stockholm lebte sie armselig, abhängig von Spenden der jüdischen Gemeinde.  Die Schrecken ihres geschundenen Volkes wurden das Thema ihres dichterischen Werks.  1961 stiftete die Stadt Dortmund einen Kulturpreis mit ihrem Namen. Sie wurde seine erste Preisträgerin. Am 10. Dezember 1966, der Tag ihres fünfundsiebzigsten Geburtstags, erhält sie den Nobelpreis für Literatur. Es ist der Tag ihres größten Glücks. Nelly Sachs starb am 12. Mai 1970 in Stockholm.

Die Dortmunder Autorin Heike Wulf lebt als Schriftstellerin, Herausgeberin und Lese- und Literaturpädagogin in Dortmund. Zahlreiche Veröffentlichungen in Anthologien. In ihrem  Krimiband „Am Abgrund ist die Aussicht schöner“ und dem Gemeinschaftswerk „Schwarzgelb, der Tag, die Stadt, das Fieber“ behandelt sie gerne sozialkritische Themen.  

Heike Wulf stellt Jakob Wassermann vor

Jakob Wassermann  

ist zur Zeit der Weimarer Republik ein bekannter und ausgesprochen erfolgreicher Schriftsteller. Er galt als meist gelesener Autor Deutschlands. Das änderte sich schlagartig nach der Übernahme der Nationalsozialisten. Seine jüdische Herkunft sorgte dafür, dass er alles verlor. Seine Bücher wurden verbrannt, es gab ein Berufsverbot und er verarmte. Er hat wunderbare Werke geschaffen. Schade, dass es nicht noch mehr wurden.

Begleitet werden die beiden Autorinnen von dem Dortmunder Mandolinen Ensemble „Nachtigall“

„Nachtigall“ sind die Mandolinenvirtuosin Eugenia Olevska, die Preisträgerin Gloria Maximovski und der Musiker Reinhold Timmer. Gemeinsam suchen, finden und bearbeiten sie vergangene und vergessene und häufig unbekannte Musik aus verflossenen Jahrhunderten und von weit her. Für diese Lesung, haben sie sich auf Klezmer spezialisiert; Musik mit jüdischen Wurzeln.

 

Erstmalig im balou: Kreatives Schreiben mit Heike Wulf

Brackel: Das Kulturzentrum balou e.V. in der Oberdorfstraße in Brackel bietet in diesem Jahr erstmalig eine Autorenwerkstatt für Anfänger*innen und Fortgeschrittene unter der Leitung der Schriftstellerin Heike Wulf an. In dieser Fortbildung erhalten die Teilnehmer*innen das komplette „Know How“ zum Verfassen von Texten, wie z.B. einer Kurzgeschichte oder Erzählung, eines Krimis oder eines ganzen Romans. Das „Kreative Schreiben“ besteht aus fünf Modulen.

Den Auftakt bildet ein Impulsworkshop am Sonntag, dem 13. Sept.  2020 von 11 bis 17 Uhr. Danach folgen neun Präsenztermine, jeweils am ersten Montag des Monats (5.10., 2.11., 7.12., 4.1., 8.2., 8.3., 5.4., 3.5., 7.6.) von 18.30 bis 20.45 Uhr im balou. Ergänzt wird das Angebot durch Hausaufgaben, Lernangebote, individuelle Textarbeit und Telefonsprechstunden. Die Kosten betragen 42 Euro pro Person und pro Monat.

Anmeldungen bis zum  10. September und Infos unter www.balou-dortmund.de oder 0231/9977363-0.